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Bürgermeister Thomas Jurczyk besucht Kinderparlament der GGS Türnich


31. Mai 2026

Besonderen Besuch erhielt das Kinderparlament der Gemeinschaftsgrundschule Türnich: Der Bürgermeister Thomas Jurczyk der Stadt Kerpen folgte der Einladung der Schülerinnen und Schüler und nahm sich Zeit für einen intensiven Austausch über Wünsche, Ideen und Herausforderungen im Schulalltag.
Mit großem Engagement präsentierten die Vertreterinnen und Vertreter des Kinderparlaments Simon, Zofia, Felix, Maike, Laura, Hendrik und Miro ihre Anliegen und zeigten eindrucksvoll, wie wichtig ihnen die Weiterentwicklung ihrer Schule ist. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen verschiedene Themen, die aus Sicht der Kinder dringend verbessert werden sollten. Ein wichtiges Anliegen betrifft die Mensa der offenen Ganztagsschule. Aufgrund steigender Kinderzahlen stoßen die vorhandenen Räume der Mensa zunehmend an ihre Grenzen. Die Schülerinnen und Schüler regten daher einen Durchbruch zwischen zwei Räumen an, um eine spürbare Entlastung im Alltag zu schaffen.
Auch das Außengelände der Schule war Thema des Gesprächs. Die Kinder wünschen sich unter anderem eine Neugestaltung und bessere Ausstattung des Sandkastens sowie Sonnensegel, um auch bei heißen Temperaturen das Gelände nutzen zu können. Darüber hinaus wurde deutlich, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler selbstständig mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Dafür fehlen bislang geeignete Fahrradstellplätze.
Besonders wichtig war den Kindern zudem das Thema Sicherheit rund um die Schule. „Die Schule ist ein geschützter Raum für uns“, erklärten die Mitglieder des Kinderparlaments. Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich die Einrichtung einer Hol- und Bringzone, um die Verkehrssituation rund um die Schule sicherer zu gestalten. Besonders wichtig ist ihnen dabei, dass das direkte Schulgelände, der Schulhof sowie die Zufahrtsbereiche der Schule vom regelmäßigen Elternverkehr entlastet und möglichst freigehalten werden. Durch klar ausgewiesene Hol- und Bringzonen in angemessener Entfernung zur Schule sollen sichere Wege für die Kinder geschaffen und gleichzeitig die Schule als geschützter Raum bewahrt werden. Der Bürgermeister begrüßte diese Idee ausdrücklich und nahm Anregungen mit ins Rathaus. Unter anderem wurde vorgeschlagen, die Bereiche durch gut sichtbare Asphaltfarbe deutlich zu markieren.
Ein weiterer Wunsch der Schülerschaft ist die Einrichtung eines Schulgartens. Es wurden bereits erste Bodenproben durchgeführt. Die Ergebnisse fielen durchweg positiv aus und bestätigten, dass die ausgewählte Fläche hervorragende Voraussetzungen für die Anlage eines Gartens bietet. Sowohl die Bodenbeschaffenheit als auch die Lage des Geländes gelten als sehr gut geeignet, um künftig Gemüse, Kräuter und verschiedene Pflanzenarten anzubauen.
Das Areal liegt allerdings bereits seit vielen Jahren brach und muss daher zunächst umfassend aufbereitet werden, um die Fläche nachhaltig für den geplanten Schulgarten nutzbar zu machen. Ziel ist es, einen lebendigen Lern- und Begegnungsort zu schaffen, an dem Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen im Bereich Natur, Umwelt und nachhaltiger Anbau sammeln können.
Auch im Schulgebäude selbst sehen die Kinder Entwicklungsmöglichkeiten: Das Foyer und die Flure sollen künftig stärker als Lern- und Arbeitsbereiche genutzt werden können. Dafür wünschen sich die Schülerinnen und Schüler zusätzliches Mobiliar sowie eine kindgerechte und brandschutzsichere Gestaltung dieser Bereiche.
Im Gespräch machte der Bürgermeister außerdem deutlich, dass für einige Projekte möglicherweise auch auf anderen Wegen finanzielle Mittel erschlossen werden könnten. Er gab den Kindern und Mitarbeitenden konkrete Anregungen, wie Konzepte und Ideen unterstützt werden können. Gleichzeitig sprach er offen darüber, dass viele Veränderungen Zeit benötigen und oftmals nur mit Geduld und Ausdauer umgesetzt werden können. Dass sich dieser lange Atem lohnt, zeigte die Schule Herrn Jurczyk direkt an einem gelungenen Beispiel: Erst vor Kurzem konnten neue Theaterlichter an der Schulbühne installiert werden. Damit steht die langjährige Theater-AG nun endlich im richtigen Rampenlicht. Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitende bedankten sich dafür herzlich und machten deutlich, dass sich Engagement, Beharrlichkeit und gemeinsames Durchhalten auszahlen.
Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie engagiert und verantwortungsbewusst sich die Kinder der GGS Türnich mit ihrer Schule auseinandersetzen. Der Bürgermeister zeigte sich beeindruckt von den vielen Ideen und dem aktiven Einsatz der Schülerinnen und Schüler.

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